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Backen

Backen

Bananenbrot mit Pecannüssen

Ich weiß nicht, ob ich der Einzige bin, dem es so geht, aber beim Bananen kaufen liege ich bei der Menge immer total daneben, egal wie viele ich kaufe. Wenn ich nur 2-3 kaufe, dann habe ich auf einmal den totalen Bananen-Heißhunger und sie sind 5 Minuten nach dem nach Hause kommen schon verputzt und ich könnte noch ne ganze Bananenstaude essen, mit allem drum und dran. Kauf ich dann aber beim nächsten Mal ne ganze Hand, dann esse ich höchstens eine und die anderen liegen dann so lange rum, bis sie Am Ende so braun und matschig sind, dass ich sie nicht mehr so essen mag. Aber für Bananenbrot sind sie jetzt ideal!

Dabei darf man sich vom Namen nicht täuschen lassen, denn Bananenbrot ist nämlich gar kein Brot, sondern ein sehr saftiger Rührkuchen. Das Rezept ist zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den USA entstanden, um überreife Bananen nicht wegwerfen zu müssen, weil diese früher sehr teuer waren. Und noch heute ist Banana Bread eine praktische und vor allem sehr leckere Möglichkeit, überreife Bananen zu verarbeiten, für all die, die nicht auf Bananen-Milchshakes stehen. Das ist zumindest das Einzige andere, was ich mit meinen überreifen Bananen sonst noch anfange. Oder habt Ihr noch andere Ideen? Lasst es mich einfach in den Kommentaren wissen!

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Backen

Erdnuss-Snickerdoodles

Holidays are coming, holidays are coming …  im Süßigkeitenregal im Supermarkt ist ja gefühlt schon seit Monaten Weihnachten, aber wenn im Fernsehen das erste Mal die Werbung für diese koffeinhaltige Brause mit den von vorne bis hinten beleuchteten roten Trucks läuft, dann ist bei uns die Weihnachtssaison und damit die „Kekse backen“ Zeit sozusagen offiziell eingeleitet.

Wer meine Rezepte einigermaßen regelmäßig verfolgt, weiß natürlich, dass ich zwar gerne Backerzeugnisse aller Art esse, aber meine Begabung dann doch eher im Kochen und nicht im Backen liegt. Für alles, was gebacken wird und etwas aufwändiger ist (also alles was mehr als drei Zutaten oder zwei Arbeitsschritte hat :P) kann ich Gott Sei Dank auf meine Geheimwaffe in Person von meinem Schatzi zurückgreifen. Ich beschränke mich also auf den gelegentlichen Rührkuchen, einfaches Brot und diese Kekse hier, die ich seit kurzem in mein Repertoire aufgenommen habe.

Snickerdoodles sind im Grunde nicht viel mehr als simple Zucker-Kekse – einfache Kekse mit wenigen Zutaten, die dann nicht komplett durchgebacken und deswegen schön weich sind. Bestreut werden sie traditionell in einer Zucker-Zimt Mischung. Da ich aber Zimt nicht so mag, habe ich das Rezept ein klein wenig gepimpt und eine Erdnuss-Variante gemacht, die dann noch in Kuvertüre getaucht und mit fein gehackten gesalzenen Erdnüssen bestreut werden. Erinnert beim Reinbeißen dann geschmacklich an Snickers … mhhh, lecker!

 

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Backen/ Beilagen

Focaccia Barese

Die traditionelle italienische Focaccia ist innen weich und außen leicht knusprig und stammt ursprünglich aus der Region Ligurien. Sie wurde dort schon seit dem Altertum gegessen, denn schon bei den alten Römern gab es eine Art Fladenbrot panis focācius, was übersetzt soviel wie „in der Herdasche gebackenes Brot“ bedeutet.

Während bei uns die Focaccia wohl eher so etwas wie die kleine Stiefschwester der Pizza ist und am ehesten noch als Brot bekannt ist, was man als Beilage zum Grillen serviert, ist sie in ihrem Heimatland weit verbreitet und wird in den verschiedensten Varianten im ganzen Land zu jeder Tageszeit und zu jedem Anlass gegessen. Je nach Region unterscheidet sich dabei die Machart, ein klein wenig, aber es handelt sich eigentlich immer um einen Hefeteig, den man vor dem Backen mit Olivenöl, grobem Salz und Kräutern und je nach Region noch weiteren Zutaten belegt. Es gibt in einigen Orten sogar süße Focaccia Varianten.

Die traditionell runde Focaccia Barese, also die Focaccia aus der Region um Bari, unterscheidet sich von der Standard-Focaccia darin, dass man dem Teig gekochte Kartoffeln hinzufügt, was die Haltbarkeit erhöht und sie länger weich bleiben lässt. Sie wird gerne mit kleinen Tomaten und schwarzen Oliven belegt, bei mir aber meistens nur mit Tomaten, da ich keine Oliven mag. Die römischen Küchengötter mögen es mir verzeihen. 🙂

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Backen

Schmandkuchen

Ich hab ja schon des öfteren erwähnt, dass ich zwar ganz gut kochen kann, zumindest bilde ich mir das ein, aber backen ist wirklich nicht so mein Ding. Es ist auch nicht wirklich so, dass das Ergebnis am Ende nicht schmeckt, das meistens schon, aber es geht mir erstens nicht so leicht von der Hand wie Kochen und es sieht am Ende meistens etwas krumm und bucklig aus. 🙂

Trotzdem hab ich halt manchmal Lust auf Kuchen und außerdem macht Übung ja bekanntlich den Meister. Wer weiß, vielleicht wird aus mir ja doch irgendwann noch mal ein Meisterbäcker. Obwohl, ich glaube nicht … ich halte mich deswegen fürs erste an relativ einfache Sachen, wie diesen Blechkuchen mit Schmand. Da kann man wenig falsch machen, man hat nicht so viel Aufwand, aber dafür ein leckeres Ergebnis!

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Backen/ Desserts

Schoko-Kirsch Crumble

Wie ich schon das eine oder andere Mal erwähnt habe, ist Backen wirklich nicht meine Spezialdisziplin. Es ist nicht so das die Sachen am Ende nicht schmecken, das im Normalfall schon, aber es geht mir nicht so leicht von der Hand wie Kochen und meistens sieht das Ergebnis immer ein wenig krumm und bucklig aus. 🙂

Da wir aber dieses Jahr in Kirschen förmlich ertrinken und mir so langsam die Ideen ausgehen, was man mit Kirschen noch so anstellen kann (5 verschiedene Sorten Marmelade, Saft, Sirup, Gelee, Kirsch-BBQ Sauce, Likör, Rote Grütze, alles schon gemacht ..), blieb jetzt am Ende nur noch Kuchen übrig.

Und da ist der Kirsch-Crumble meine erste Wahl, denn da kann selbst ich am Ende nicht wirklich etwas falsch machen und es sieht am Ende so lecker aus, wie es dann schmeckt … Na gut, der erste Test-Crumble hatte irgendwie ein klein bisschen Schlagseite, aber nach einer ausgiebigen Testreihe, um die beste Art der Streusel herauszufinden, war das Ergebnis dann einfach nur toll und wirklich lecker und einfach und wenig aufwendig ist das Ganze noch dazu!

P.S. Wer grad keine frischen Kirschen hat, kann natürlich auch Kirschen aus dem Glas nehmen. Den Saft braucht man dabei nicht abzuschütten, sondern man macht einfach aus der „Not“ eine Tugend und macht aus dem Glas Kirschen eine Art Rote Grütze. Einfach Saft und Kirschen in einem Topf vorsichtig erhitzen und mit etwas Vanille-Puddingpulver andicken und rein in die Auflaufform. Fertig!

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Backen/ Desserts

Dutch Baby

Ein relativ eigenartiger Name für eine Variation des Pfannkuchens, der auch unter dem Namen German Pancake, Bismarck oder Dutch Puff (nein, nicht das Etablissement, sondern weil er beim Backen so aufgeht :)) bekannt ist.

Der Legende nach wurden sie irgendwann in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in einem kleinen Familienbetrieb namens Manca’s Cafe in Seattle serviert und erlangten in den 60ern durch einen Artikel im damals recht bekannten Magazin Sunset dann landesweite Bekanntheit.

Mit Holland zu tun hat ein Dutch Baby jetzt nicht wirklich etwas. Zu ihrem Namen gekommen sind die im Ofen gebackenen Pfannkuchen der Legende nach, weil eine der Töchter des Besitzers „deutsch“ nicht richtig hat aussprechen können und am Ende wurde dann aus deutsch irgendwie dutch und der Dutch Baby Pancake, bzw. kurz Dutch Baby war geboren! Ist ja auch fast das gleiche .., frei nach dem Motto des deutschen Fussballphilosophen Andy Möller:„Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien!“ 

Ganz klassisch ist Dutch Baby ein süßes Frühstück, dass man traditionell mit Puderzucker bestreut und mit etwas Zitrone und Butter serviert. Der Kreativität und Experimentierfreude sind hier aber keine wirklichen Grenzen gesetzt und man kann sich mit den verschiedensten Toppings nach Lust und Laune austoben. Beerenfrüchte passen zum Dutch Baby ganz prima, entweder gibt man sie nach dem Backen drüber oder gleich mit rein in den Teig, das finde ich noch leckerer oder man kann ihn auch pikant machen, Rukola und Parmaschinken hinterher drauf finde ich sehr lecker oder auch Tomate und Schafskäse direkt in den Teig rein.

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Backen/ Ungarisch

Lángos (Langosch)

Lángos ist eine ungarische Spezialität, es handelt sich dabei um in Öl ausgebackene oder frittierte Hefeteigfladen, die man dort an so ziemlich jeder Straßenecke, auf jedem Piac und in jedem Imbiss kriegen kann. Echtes ungarisches Street Food also.

Láng bedeutet auf ungarisch Flamme und das sagt auch schon, wie man die Fladen früher gemacht hat, man nahm beim Brot backen etwas vom Brotteig und röstete ihn dann im Holzofen nebenher in der Nähe der Flamme. Heute macht kaum noch jemand sein eigenes Brot und Holzöfen sind auch nicht mehr besonders verbreitet, deswegen macht man einen normalen Hefeteig, in manchen Regionen kommen auch noch gekochte und zerdrückte Kartoffeln in den Teig, formt daraus die Fladen und bäckt sie schwimmend in Öl aus.

Lángos sind normalerweise ein pikantes Gericht. Man isst sie entweder pur so wie sie sind, dann werden sie meist noch mit etwas Knoblauchwasser bepinselt und mit Salz bestreut oder sie werden mit Sauerrahm bestrichen und oben kommt dann noch eine ordentliche Portion geriebener Käse drauf. Es spricht aber auch nichts gegen eine süße Variante, bestrichen z.B. mit Marmelade. Dann lässt man das Knoblauchwasser natürlich weg. 🙂 Mir persönlich ist die pikante Variante deutlich lieber, mit schön viel Knoblauch und einer großen Portion Käse. Da kommt jedes Mal beinah schon Urlaubsfeeling auf.

Lángos

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Serves: 4 Cooking Time: 30min plus 1 Stunde Ruhezeit für den Teig

Ingredients

  • FÜR DEN TEIG:
  • 500g Weizenmehl
  • 1 Würfel Frische Hefe
  • 2TL Salz
  • 250ml laumwarmes Wasser
  • 100ml lauwarme Milch
  • 2TL Zucker
  • Öl oder Fett zum Frittieren
  • FÜR DAS KNOBLAUCHWASSER:
  • 3 Knoblauchzehen
  • 200ml lauwarmes Wasser
  • FÜR DAS TOPPING:
  • 200g geriebener Trappistenkäse (alternativ einen anderen halbfesten milden Kuhkäse, z.B. Tilsiter)
  • 200g saure Sahne
  • 200g Schmand
  • 1-2 Knoblauchzehen (je nach Geschmack, wie knoblauchlastig man die Creme haben möchte)
  • Salz, Pfeffer

Instructions

1

Für das Knoblauchwasser drei Knoblauchzehen schälen und grob hacken. Wasser und Knoblauch in ein Glas geben und ziehen lassen.

2

Für die Creme die saure Sahne und den Schmand in eine Schüssel geben, die restlichen Knoblauchzehen fein hacken und dazugeben. Alles gut verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und mindestens 1 Stunde durchziehen lassen.

3

Für den Teig den Hefewürfel in eine Schüssel bröckeln, die lauwarme Milch und den Zucker hinzugeben und rühren, bis die Hefe sich aufgelöst hat. Das Mehl in eine große Schüssel geben, die Hefemilch, 2TL Salz und das lauwarme Wasser hinzufügen und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Klebt der Teig noch sehr stark an den Händen, noch etwas mehr Mehl hinzufügen, bis das Ergebnis ein glatter, fester Teig ist. Die Schüssel mit einem Tuch abdecken und den Teig an einem warmen Ort 30-60 Minuten gehen lassen.

4

Das Öl in einem großen Topf erhitzen. Es ist heiß genug, wenn man ein Holzstäbchen oder den Stiel eines Holzlöffels ins Öl hält und dabei kleine Bläschen vom Stab aufsteigen.

5

Die Hände etwas einölen und kleine Stücke vom Teig abreißen und flache Fladen daraus formen. Idealerweise sollten die Ränder dabei etwas dicker sein als die Mitte. Die Fladen im heißen Öl goldbraun ausbacken und auf einem Stück Küchenkrepp abtropfen lassen.

6

Möchte man sie ohne Topping essen, dann mit etwas Knoblauchwasser bepinseln und salzen. Ansonsten mit Knoblauchcreme bestreichen und mit geriebenem Käse bestreuen und noch warm servieren.