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Beilagen

Backen/ Beilagen

Focaccia Barese

Die traditionelle italienische Focaccia ist innen weich und außen leicht knusprig und stammt ursprünglich aus der Region Ligurien. Sie wurde dort schon seit dem Altertum gegessen, denn schon bei den alten Römern gab es eine Art Fladenbrot panis focācius, was übersetzt soviel wie „in der Herdasche gebackenes Brot“ bedeutet.

Während bei uns die Focaccia wohl eher so etwas wie die kleine Stiefschwester der Pizza ist und am ehesten noch als Brot bekannt ist, was man als Beilage zum Grillen serviert, ist sie in ihrem Heimatland weit verbreitet und wird in den verschiedensten Varianten im ganzen Land zu jeder Tageszeit und zu jedem Anlass gegessen. Je nach Region unterscheidet sich dabei die Machart, ein klein wenig, aber es handelt sich eigentlich immer um einen Hefeteig, den man vor dem Backen mit Olivenöl, grobem Salz und Kräutern und je nach Region noch weiteren Zutaten belegt. Es gibt in einigen Orten sogar süße Focaccia Varianten.

Die traditionell runde Focaccia Barese, also die Focaccia aus der Region um Bari, unterscheidet sich von der Standard-Focaccia darin, dass man dem Teig gekochte Kartoffeln hinzufügt, was die Haltbarkeit erhöht und sie länger weich bleiben lässt. Sie wird gerne mit kleinen Tomaten und schwarzen Oliven belegt, bei mir aber meistens nur mit Tomaten, da ich keine Oliven mag. Die römischen Küchengötter mögen es mir verzeihen. 🙂

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Beilagen

Serviettenknödel

Serviettenknödel habe ich schon lange nicht mehr selbst gemacht. Jetzt, wo ich sie wieder einmal gekocht habe, weiß ich eigentlich gar nicht so wirklich warum, denn sie sind nicht nur echt lecker, sondern sind auch nicht besonders kompliziert oder aufwändig zu machen. Und die Zutaten hat man normalerweise auch immer da, bei den meisten von Euch finden sich sicher Milch, altes Brot und Eier in der Küche!

Der Name Serviettenknödel stammt übrigens, wie man sich evtl. schon denken kann, daher, dass man sie in Tüchern rollt und dann auch kocht, Stoffservietten also oder halt ein sauberes Küchentuch. Sie passen prima zu deftigen Fleischgerichten, aber auch Solo geben sie mit einer guten Soße schon eine gute Figur ab. Und am nächsten Tag gibt es dann aus dem Rest noch leckere Bratknödel mit etwas Ei und Lauchzwiebeln … vorausgesetzt, es bleibt überhaupt etwas von den Knödeln übrig. 🙂

Serviettenknödel

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Cooking Time: 1 3/4 Stunde

Ingredients

  • 6 Brötchen vom Vortag
  • 300ml Milch
  • 1 EL Butter
  • 1 Zwiebel
  • 3 Eier
  • 1/2 Bund Petersilie
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Instructions

1

Die Brötchen fein würfeln und mit lauwarmer Milch übergießen. Alles gut durchmischen und ca. 30 Minuten ruhen lassen.

2

In der Zwischenzeit die Zwiebel fein hacken und in der Butter glasig andünsten.

3

Petersilie waschen und hacken und zusammen mit den Zwiebeln und den Eiern zu den Brötchen geben.

4

Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen, gut durchmengen und noch einmal 30 Minuten ruhen lassen. Das Ergebnis sollte eine weiche, aber nicht zu flüssige Masse ergeben.

5

Die Knödelmasse in die Mitte auf ein feuchtes Geschirrtuch geben und eine dicke Rolle formen. An den Enden jeweils einige Zentimeter Luft lassen, die Masse dann locker im Tuch einrollen und an den Enden mit Küchengarn zubinden. Das Ergebnis sollte dann in etwa wie ein überdimensioniertes Bonbon aussehen.

6

Salzwasser in einem großen Bräter zum Kochen bringen, das Serviettenknödel-Bonbon hineinlegen und bei schwacher Hitze und nur leicht köchelnd ca. 30 Minuten garen.

7

Dann herausnehmen, vorsichtig auswickeln, in dicke Scheiben schneiden und mit etwas Petersilie garniert servieren.

Notes

Mit einer guten Soße sind Serviettenknödel auch für sich alleine schon ein leckeres Gericht, man serviert sie aber normalerweise zu deftigen Fleischgerichten, wie z.B. Schweinebraten. Soße gehört meiner Meinung nach aber auf jeden Fall dazu!